Patrimonium (Komplettlösung Akt 1-3)

Patrimonium (Komplettlösung Akt 1-3)

Ostern ist vorbei? Von wegen… Hier gibt es zum Osterspecial der Gamestar ein kleines “Easteregg” von mir, nämlich die Komplettlösung des Freeware-Abenteuers Patrimonium, das es zur XXL-Ausgabe 3/10 nicht rechtzeitig in das Online-Portfolio geschafft hat.

- Akt 1 -

Vor dem Haus:

Julian wird von zwei Schuldeneintreibern heimgesucht, hat aber soeben einen Brief von Prof. Wonciek erhalten, in dem er Julian nach Ägypten einlädt – wie er nach einem kurzen Überfliegen des Briefs herausfindet.

Der Kleine und der Zarte

Der Kleine und der Zarte

Betrachten Sie den Brief genauer. Wonciek scheint in Ägypten an einer bahnbrechenden Entdeckung zu forschen, außerdem bezahlt ihm sein dortiger Arbeitgeber alle Flüge. Er hat eine Geschäftsreise von München nach Kairo reservieren lassen, allerdings auf seinen Namen.

Laufen Sie nach rechts zu dem Auto der Schuldeneintreiber, wenn einer von ihnen Julian den Rücken zukehrt.

Flughafen:

Reden Sie mit dem Flughafenpersonal, und behaupten Sie, Sie hätten einen Flug nach Kairo reservieren lassen. Wenn sie Sie nach dem Namen fragt, behaupten Sie einfach, Sie wären Peter Wonciek. Die Dame fragt Sie daraufhin nach Ihrem Ausweis, den Sie natürlich nicht haben. Deswegen antworten Sie, Sie hätten ihn vergessen.

Oscar hat's nicht leicht

Oscar hat's nicht leicht

Reden Sie mit dem Kleintierzüchter, und fragen Sie ihn, was er hier treibt. Er wirbt Mitglieder für seinen Kleintierzüchterverein. Als Mitgliedsvorteil winkt unter Ihnen ein “Herz-für-Kleintiere”-Ausweis.

Genau so ein Ausweis käme Julian jetzt gerade recht. Auf die Frage, ob man seinem Verein beitreten kann, will der Züchter erst einmal Julians Kleintier sehen, welches er natürlich nicht hat.

Betrachten Sie den Kaktus auf dem Schreibtisch. Er sieht einem Igel sehr ähnlich. Nehmen Sie ihn und geben Sie ihn dem Kleintierzüchter. Dieser fällt auf den Trick herein, und nun steht einer Mitgliedschaft nichts mehr im Weg.

Für den Ausweis ist aber noch ein Passbild nötig.

An dem Passbildautomaten wird jedoch momentan gearbeitet. Reden Sie mit dem Mechaniker über alle Themen. Ihnen fällt auf, dass die Flughafenbeleuchtung flackert, wenn der Mechaniker in ein Gespräch verwickelt wird. Er verrät auch, warum: er muss die Kontakte festhalten, sonst gibt es vermutlich einen Kurzschluss. Außerdem fehlt ihm eine Ersatzbirne “Hyper-Ampoule X230″ für das Blitzlicht des Automaten.

Betrachten Sie die Lampe links beim Eingang. Sie ist ziemlich leistungsstark. Versuchen Sie, sie zu nehmen. Damit könnte der Mechaniker den Automat vermutlich reparieren. Leider hat das Flughafenpersonal Julian im Auge, und etwas dagegen, dass er Flughafeneigentum entwendet.

Rechts vom Schreibtisch befindet sich ein Teppichfetzen. Der könnte nützlich sein, um später die Birne rauszuschrauben, da sie sehr heiß ist.

Stellen Sie sich hinter das “Diskretions”-Schild zwischen den Teppichfetzen und die Dame, und nehmen Sie den Fetzen an sich. Julian tut dann einfach so, als ob er sich die Schuhe bindet.

Nun muss für etwas Ablenkung gesorgt werden, um an die Birne zu kommen. Ein Kurzschluss würde gerade recht kommen. Dazu rammt Julian dem Mechaniker den Kaktus in den Rücken, so dass dieser die Kontakte los lässt. Es bleibt einige Zeit dunkel, bis der Mechaniker die Kontakte wieder gefunden hat.

Gehen Sie schnell nach links und verwenden Sie den Teppichfetzen mit der Birne. Geben Sie dem Mechaniker im Anschluss die Birne – der Passbildautomat ist nun einsatzbereit.

Es fehlt Julian allerdings noch das nötige Kleingeld für die Passbilder.

Betrachten Sie den Chuckwiser-Getränkeautomat, um herauszufinden, dass eine Münze im Einwurfsschlitz festhängt. Mit einem kleinen, spitzen Gegenstand könnte man sie hindurchstoßen. Der Kugelschreiber auf dem Schreibtisch sollte sich dazu eignen.

Nehmen Sie den Kugelschreiber. Die Dame hat schon wieder etwas dagegen, dass Julian sich (das dritte Mal) am Flughafeneigentum bedient. Deswegen stellen Sie sich vor den Kugelschreiber, wählen Sie das Verb Nimm an, und warten Sie mit dem Mauszeiger über dem Kugelschreiber, bis die gute Frau nach links zum Eingang sieht, und klicken Sie erst dann. Der kleine Diebstahl erfolgt unbemerkt.

Mein kleiner grüner Kaktus...

Mein kleiner grüner Kaktus...

Benutzen Sie den Kugelschreiber mit dem Getränkeautomaten, um an die Münze zu gelangen. Danach muss Julian den Kugelschreiber zwangsweise wieder abtreten, aber jetzt kann er endlich seine Passbilder machen. Benutzen Sie den Passbildautomaten. Geben Sie dem Kleintierzüchter die Passbilder, um den Ausweis zu erhalten, und zeigen Sie ihn der Angestellten, um das Ticket zu bekommen.

Verlassen Sie den Flughafen durch den Ausgang rechts.

- Akt 2 -

Vor dem Flughafen:

In Kairo angekommen, gilt es zunächst das Hotel des Professors ausfindig zu machen.

Mehrmaliger Airporttransfer

Mehrmaliger Airporttransfer

Reden Sie mit dem dubiosen “Schlemiel” über alle Themen. Dieser hat ein sehr innovatives, aber ebenso fragwürdiges Geschäftskonzept entwickelt: Er verscherbelt “Optionen” auf ägyptische Kulturgüter. Sobald der Staat den Abbau seiner Sehenswürdigkeiten gestattet, werden diese an die Optionskäufer geliefert – was aber wohl nie eintreten wird. Er überlässt Julian einen Optionskaufvertrag inklusive Kugelschreiber. Natürlich kennt er den Professor nicht, hat aber die ersten fünf Ziffern der Telefonnummer der Auskunft parat (notieren, da zufallsgeneriert).

Öffnen Sie die Mülltonne auf der rechten Seite, um einen alten Schuh mit Schnürsenkel darin zu finden.  Betrachten Sie das Haltestellenschild. Falls Julian links auf dem Bürgersteig steht, stellen Sie sich soweit auf die rechte Seite, dass er die der Straße zugewandten Seite erkennen kann. Ihm fällt auf, dass eine Schraube samt Unterlegscheibe locker aus der Fassung hängt.

Drücken Sie das Haltestellenschild solange, bis die Schraube und die Unterlegscheibe herunterfallen.

Binden Sie nun die Unterlegscheibe an den Schnürsenkel, um fortan kostenlos und unbegrenzt Telefongespräche zu führen. Nun kann Julian die letzte Ziffer der Telefonnummer der Auskunft durch Probieren herausfinden, sich die Nummern aller Hotels in der Umgebung geben lassen, bei jedem Hotel anrufen und fragen, ob sie einen Peter Wonciek zu Gast haben. Es geht aber auch geschickter: Betrachten Sie den Briefumschlag. Julian erfährt die Absenderadresse und kann das Taxi – welches glücklicherweise Kreditkarten akzeptiert – zum “L’Hotel” nehmen.

Vor dem Hotel:

In einer Zwischensequenz sieht man den verwirrten Professor das Hotel verlassen, kurz bevor Julian ankommt. Öffnen Sie die Tür und betreten Sie das Hotel.

Hotelrezeption:

Vom Hotelrezeptionisten erfährt Julian, dass in dem Hotel momentan leider keine Zimmer frei sind, und dass das Zimmer von Wonciek die Treppe hinauf und dann rechts ist. Außerdem erfährt er den Namen des in der Lobby Zeitung lesenden Gasts: Rafael Gonzales.

Reden Sie mit dem Hotelrezeptionisten und fragen Sie ihn, was er über Gonzales erzählen kann. Dieser raucht heimlich auf seinem Zimmer, was dem Rezeptionisten ein Dorn im Auge ist.

Rauchen kann zu einem Rauswurf führen...

Rauchen kann zu einem (R)Auswurf führen...

Sprechen Sie mit Gonzales über alle Themen, um in Erfahrung zu bringen, dass er hier eine Zigarren-Konferenz besucht. Julian fällt der Feuermelder an der Decke über Gonzales auf. Möglicherweise wird Gonzales aus dem Hotel rausgeschmissen, wenn er sich in der Lobby eine Zigarette ansteckt und somit den Feueralarm auslöst.

Fragen Sie ihn, ob Sie ihm eine Zigarette anbieten können: er willigt ein. Da Sie aber keine haben, gibt er Ihnen etwas Kleingeld. Außerdem benötigt er noch Feuer.

Fragen Sie Gonzales, woher man Feuer bekommen könnte. Er erzählt, dass jeder Gast beim Einchecken eine Gratis-Packung Streichhölzer erhält, aber dass seine Packung noch in seinem Zimmer liegt und er zu faul ist, sie zu holen. Fragt Julian den Rezeptionisten nach Feuer, wird ihm seine Bitte ausgeschlagen, da er noch kein Zimmer reserviert hat. Vielleicht kann Julian in Gonzales’ Zimmer gelangen, um ihm einfach seine Streichhölzer zu bringen.

Gehen Sie nach oben.

Hotelgang:

Das Hotel hat nur zwei Zimmer. Da Peters Zimmer auf der linken Seite ist, muss Gonzales Zimmer auf der anderen Seite der Treppe sein. Versuchen Sie, die Tür zu öffnen. Sie ist abgeschlossen, also gilt es einen Weg zu finden, dort einzubrechen

Gehen Sie zurück in die Lobby und verlassen Sie das Hotel.

Vor dem Hotel:

Benutzen Sie das Münzgeld, um an dem Zigarettenautomat eine Packung Zigaretten zu ziehen. Nehmen Sie das Taxi zum Flughafen.

Vor dem Flughafen:

Wenn sich jemand mit kriminellen Machenschaften auskennt, dann dieser Schlemiel.

Kairo-Taxi

Kairo-Taxi

Fragen Sie ihn, ob er etwas hat, womit man verschlossene Türen aufbekommen kann, um einen Dietrich zu erhalten.

Nehmen Sie erneut das Taxi zum Hotel und benutzen Sie den Dietrich mit Gonzales’ Zimmertür. Dabei geht der Dietrich kaputt.

Gonzales Zimmer:

Nehmen Sie die Streichhölzer und gehen Sie zurück zur Lobby.

Hotelrezeption:

Geben Sie Gonzales seine Streichhölzer und die Packung Zigaretten. In einer Zwischensequenz wird der Feueralarm ausgelöst und Sirenen ertönen. Das Hotelzimmer ist nun frei. Reservieren Sie das Zimmer bei dem Rezeptionisten, um eine Gratispackung Streichhölzer und den Zimmerschlüssel zu bekommen. Betreten Sie das Zimmer erneut. Danach ist es an der Zeit, dem Professor einen Besuch abzustatten.

Hotelgang:

Klopfen Sie an Peters Zimmertür und versuchen Sie erneut, die Tür zu öffnen. Es ist abgeschlossen. Aber vielleicht kann Julian in dem Zimmer einen Hinweis auf Peters Aufenthaltsort finden.

Gehen Sie zurück zur Lobby.

Hotelrezeption:

Nehmen Sie die Zeitung, die Gonzales gelesen hat. Darin ist ein Pinupkalender versteckt. Schließen Sie nun von innen die Hoteltür und betrachten Sie den kleinen Schlüssel. Versuchen Sie, ihn an sich zu nehmen. Der Rezeptionist sagt Julian, dass er die Finger von dem Generalsschlüssel lassen soll. Damit kommt er aber sicherlich in Peters Zimmer.

Benutzen Sie den Pinupkalender mit dem Rezeptionisten. Julian stellt den Kalender auf den Schreibtisch, und der Rezeptionist ist abgelenkt.

Der abgelenkte Portier

Der abgelenkte Portier

Nehmen Sie den Generalsschlüssel und gehen Sie erneut nach oben.

Hotelgang:

Öffnen Sie Peters Zimmertür mit dem Generalschlüssel. Betreten Sie das Zimmer.

Peters Hotelzimmer:

Julian sticht die Karte, die dort auf dem Regal liegt, ins Auge. Nehmen Sie sie und und betrachten Sie sie. Zwei Orte sind eingezeichnet: Ein Truckverleih und eine Ausgrabungsstätte.

Gehen Sie nach draußen, und reden Sie mit dem Taxifahrer. Zur Ausgrabungsstätte kommt Julian nicht per Taxi, da diese in der Wüste liegt. Also fährt er zum Truckverleih.

Truckverleih:

Reden Sie mit dem Verkäufer über alle Themen. Julian hat einfach nicht genügend Geld für einen Truck, aber vielleicht gibt es etwas anderes, was der Verkäufer gerne hätte. Geben Sie dem Verkäufer den Optionsvertrag und bieten Sie ihm eine Gratisoption für einen Truck an. Der Verkäufer willigt ein, ist aber noch nicht vollends überzeugt. Auf die Fragen, die er zu den Optionen hat, weiß Julian einfach keine Antwort. Er sollte besser jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Verlassen Sie den Truckverleih und nehmen Sie das Taxi zum Flughafen.

Der "gewitzte" Truckverkäufer

Der "gewitzte" Truckverkäufer

Vor dem Flughafen:

Fragen Sie Schlemiel, wie er es fertiggebracht hat, so ein guter Verkäufer zu werden. Er teilt Julian mit, dass er früher Staubsauger am Telefon verkauft hat, und es ständig mit denselben dümmlichen Fragen der Gesprächspartner zu tun hatte.

Benutzen Sie den Schnürsenkel an der Unterlegscheibe mit dem Telefon und wählen Sie eine beliebige (außer der der Auskunft und der Hotels) sechsstellige Nummer, deren Quersumme gerade ist. Julian will sich nun am Telefon am Optionsverkauf üben, hat aber noch keine passenden Antworten auf die Fragen der potentiellen Kunden parat. Reden Sie mit Schlemiel und sagen Sie ihm, dass Sie der Sache mit den Optionen noch nicht so ganz trauen. Nun können Sie ihm die Fragen des Truckverkäufers und der Gesprächspartner am Telefon stellen, er weiß aber nur auf letztere eine Antwort. Der Truckverkäufer scheint schon ein härterer Brocken zu sein.

Versuchen Sie nun solange Optionen am Telefon zu verkaufen, bis Sie 8 Fragen und die dazugehörigen Antworten bei Schlemiel gesammelt haben.

Augen auf beim Optionsankauf

Augen auf beim Optionsankauf

Nehmen Sie das Taxi zum Truckverleih.

Truckverleih:

Sprechen Sie nochmals mit dem Händler. Seine Fragen bezüglich der Option sind etwas gewitzter als die der normalen Kunden am Telefon, aber Julian kann die gesammelten Antworten in einem anderen Zusammenhang übertragen. Die richtigen Antworten auf die Fragen des Truckverkäufers lauten wie folgt:

“Sind Sie sicher, dass der Verkauf von ägyptischem Kulturgut keine Proteste in der Bevölkerung hervorrufen wird?”

Nein, aber Sie könnten auch Optionen am Assuan-Staudamm erwerben…

“Eine Risiko-Kapitalanlage bei der derzeitigen konjunkturellen Lage?”

Diese Artefakte haben Jahrtausende überdauert, und ständig an Wert gewonnen.

“Gewährleisten Sie mir auch jegliche, gesetzlich vorgeschriebene Garantieansprüche?”

Sicher. Sie können Ihren Vertrag innerhalb von 24 Stunden gegen einen neuen umtauschen. Ein Leben lang!

“Wollen Sie mich für dumm verkaufen?”

Im Gegenteil. Sie werden sehen, durch dieses Artefakt werden sich Ihre kulturellen Kenntnisse zwangsläufig vergrößern.

“Haben Sie eigentlich einen blassen Schimmer von dem, was Sie mir erzählen?”

Ich bitte Sie, ich habe studiert…

“Ich kann das Kleingedruckte in Ihrem Vertrag nicht lesen.”

Dann kann es ja nicht so wichtig sein.

“Also ich muss das ganze erstmal mit meiner Frau besprechen…”

Kommen Sie, manchmal muss man eben kurzfristig selber Entscheidungen treffen, um im Leben Erfolg zu haben.

“Sollte etwas schief gehen, werde ich Sie verklagen!”

Das stellt kein Problem dar. Für solche Fälle sind wir versichert.

“Und Sie behaupten wirklich, 100% Ihrer Kunden sind mit Ihnen zufrieden? Das fällt mir schwer zu glauben!”

Ich habe Ihnen doch noch gar keine konkreten Zahlen genannt…

“Ich weiß nicht…außerdem habe ich gerade keinen Stift dabei, um die Verträge zu unterzeichnen…”

Kein Problem! Ich könnte Ihnen zum Beispiel einen attraktiven Kugelschreiber anbieten!

Hat Julian drei Fragen am Stück richtig beantwortet, bekommt er den grünen Truck und einen Reserve-Benzinkanister.

Benutzen Sie den grünen Truck, um zur Ausgrabungsstelle zu fahren.

Ausgrabungsstelle:

Es gibt zwei Arten, um an die Adresse von Sam-Tec zu gelangen

Es gibt zwei Arten, um an die Adresse von SamTec zu gelangen

Auf der Holzkiste wurde ein Schriftzug mit einem Aufkleber überklebt. Julian kann nun den Aufkleber abreißen (ziehen), aber dann nur noch den Namen “SamTec” lesen. Dann muss er bei der Auskunft nochmal nach der Adresse fragen. Oder er löst den Aufkleber mit etwas Benzin aus seinem Benzinkanister und erfährt so direkt die Adresse der Firma SamTec.

Fahren Sie zurück zum Truckverleih und nehmen Sie ein Taxi zu SamTec.

Draußen sieht man noch kurz die zwei Schuldeneintreiber aus dem ersten Akt das Gebäude betreten.

Gehen Sie hinterher.

SamTec – Empfang:

Reden Sie mit der Dame am Empfangstisch über alle Themen. Sie kennt zwar Peter Wonciek, weiß aber momentan nicht, wo er steckt. Das könnte aber ihr Chef Adrian Brander wissen, allerdings will sie Julian nicht zu ihm lassen.

Betrachten Sie die Pinnwand links. Dort befindet sich eine Stellenausschreibung für einen Diplomingenieur.

Der Lauscher an der Wand hört oft die eigene Schand

Der Lauscher an der Wand hört oft die eigene Schand

Reden Sie nochmal mit der Dame und fragen Sie sie, ob sie Sie zu ihrem Chef lässt, wenn Sie sich um die Stelle bewerben möchten. Die Antwort lautet ja. Betreten Sie den Aufzug. Oben angekommen hört Julian ein Gespräch zwischen den beiden “Schuldeneintreibern” und dem Chef mit – diese arbeiten in seinem Auftrag. Julian verlässt selbstständig den oberen Stock und bekommt von der Empfangsdame mitgeteilt, dass Wonciek eben zurück in sein Hotel gegangen ist. Julian folgt ihm.

Peters Hotelzimmer:

Es folgt ein längeres Gespräch zwischen Peter und Julian. Reden Sie über alle Themen. Am Ende nimmt Julian noch Peters Notizbuch mit und verlässt das Hotel, um sich nochmal an der Ausgrabungsstätte und Echnatons Grabmal umzusehen.

- Akt 3 -

27

Gefangen in der Unterwelt

Ausgrabungsstelle:

Lesen Sie aufmerksam das Notizbuch des Professors. An den Ecken links und rechts unten können Sie einzelne Seiten blättern, über die Büroklammern können Sie zu den wichtigen Seiten springen.

Betreten Sie nun offengelegte Grabmal Echnatons. Es folgt eine Zwischensequenz, in der die beiden Agenten Johnson und Jackson Julian im Grab einsperren.

Sprechen Sie mit ihnen und gehen Sie wieder zurück in das Grab.

Grabeingang:

Drinnen findet Julian eine Taschenlampe, die er selbstständig an sich nimmt. Heben Sie das rankige Gewächs und einen der Steine auf.

Gehen Sie durch den Durchgang.

Raum des Anubis:

Das erste Geheimnis ist gelüftet...

Das erste Geheimnis ist gelüftet...

Öffnen Sie die Kiste rechts, um einen Schraubendreher und ein Seil zu finden. Nehmen Sie die Absperrung, um das Absperrband zur Seite zu legen und die Absperrstange zu behalten.

Verwenden Sie nun die Absperrstange oder den Schraubendreher mit dem bröckeligen Mauerstück über der Holzkiste, um eine Art Sensor freizulegen, den das Ausgrabungsteam wohl übersehen hat. Immer, wenn Julian mit der Taschenlampe darauf leuchtet, ertönt an der linken Säule ein leises Klick-Geräusch, wo sich etwas zu öffnen scheint. Aber jedes Mal, wenn er mit der Taschenlampe auf die Säule leuchtet, um nachzusehen, was, ertönt wieder das Klickgeräusch, und alles ist wie zuvor. Gelingt es ihm, den Sensor dauerhaft zu beleuchten, kann er vielleicht nachsehen, was sich dort geöffnet hat.

Im Notizbuch des Professors gibt es einen Eintrag zum Raum des Anubis, in dem unter anderem zu lesen ist:

“Auf dem Halsband des ANUBIS befindet sich eine weitere Inschrift:

DER WAHRE GOTT HAT DIE MACHT ÜBER DEN TOD.

ER IST ES, DER LEBEN GIBT UND NIMMT.

ER LÄSST DIE PFLANZEN GEDEIHEN UND WIEDER VERGEHEN.

DAS OPFER SOLL ZUM ZEUGNIS SEINER MACHT WERDEN.”

Benutzen Sie das rankige Gewächs mit dem Sockel der Anubisstatue, um dem “wahren Gott” etwas zu opfern, und drücken Sie anschließend das Halsband der Statue. Das Halsband wird heiß und die Ranke zerfällt ziemlich rasch.

Betreten Sie eine der Bodenplatten. Die Opfergabe hat einen Mechanismus in Gang gesetzt, der die Platten aktiviert hat: diese können nun heruntergedrückt werden. Auf jeder dieser Platte befindet sich außerdem eine Hieroglyphe eingraviert.

Betrachten Sie erneut das Notizbuch und lesen Sie den Eintrag über Echnaton. Hier findet sich auch sein Name in Hieroglyphenschrift, der durch alle fünf Bodenplatten im Eingangsraum und im Raum des Anubis zusammengesetzt werden kann.

Im Notizbuch ist auch folgender Hinweis ersichtlich:

“WILLKOMMEN, EINZIGER DIENER DES WAHREN GOTTES. NUR WER IN DEINEN FUSSSTAPFEN GEHT, WIRD ERLEUCHTET WERDEN UND DAS EINE LICHT SEHEN.”

Es gilt also, die Platten in der richtigen Reihenfolge zu drücken.

Versuchen Sie nun, die Platten in der richtigen Reihenfolge zu betreten. Aber bei der dritten Platte (Kreis mit horizontalen Linien) stößt Julian auf ein Problem – er kann sie nicht betreten, ohne zuvor auf einer anderen Platte zu stehen. Aber vielleicht kann er einfach etwas auf die Platte werfen.

Benutzen Sie den kleinen Stein mit der Platte. Es klappt soweit, die Platte wird durch ihn heruntergedrückt. Nun muss sich Julian von seiner Position aus den Stein irgendwie wieder angeln und versucht es mit der Absperrstange, da er sonst nichts im Inventar hat, das lang genug ist. Mit der Absperrstange kann er aber den Stein nicht hochheben und herziehen.

Gehen Sie also zu der Platte und nehmen Sie den Stein. Nun werfen Sie den alten Schuh auf die Bodenplatte. Dieser ist zwar nicht schwer genug, um die Platte herunterzudrücken, kann aber mit der Absperrstange geangelt werden.

Kombinieren Sie im Inventar den Stein mit dem Schuh, um den Schuh schwerer zu machen.

Betreten Sie die Platten erneut in der richtigen Reihenfolge, um den Namen Echnatons zu „schreiben“ und werfen Sie die Schuh-Stein-Kombi auf die dritte Platte und ziehen Sie sie wieder mit der Absperrstange zu sich, um nicht auf die erste Bodenplatte zu treten.

Betreten Sie dann die letzten beiden Platten, und es öffnet sich eine der Kacheln an der Wand im Eingangsraum.

Nehmen Sie die beiden Objekte aus dem dahinter liegenden Hohlraum: einen alten verschmutzten Schlüssel, sowie einen kleinen Steinquader mit einem Halbkreis darauf. Reinigen Sie den verschmutzten Schlüssel mit dem Teppichfetzen vom Flughafen. Danach blitzt und blinkt der Schlüssel, fast wie ein Spiegel.

Betrachten Sie die alte Fackel. Vielleicht kann Julian sie irgendwie entzünden.

Holen Sie den Stein wieder aus dem Schuh und kombinieren Sie ihn mit dem Schraubendreher, um einen Funken zu erzeugen. Tränken Sie die Fackel mit dem Benzin aus dem Kanister und wiederholen Sie die Prozedur, um sie anzuzünden. Julian schaltet selbstständig die Taschenlampe aus, um Strom zu sparen, da die brennende Fackel genügend Licht spendet.

Durchqueren Sie abermals den Gang.

Raum des Anubis:

Vom Eingangsraum fällt nun etwas Fackellicht durch den Durchgang. Schalten Sie die Taschenlampe an, um wieder etwas erkennen zu können. Legen Sie den spiegelnden Schlüssel an der Stelle auf den Stein, die von dem Licht beschienen wird, um es auf den Sensor zu reflektieren, und gehen Sie einen Schritt vor, um den Strahlengang nicht zu blockieren.

An der Säule links ist nun durch das reflektierte Licht dauerhaft eine Öffnung zu sehen. Nehmen Sie das Objekt aus der Öffnung. Es ist ein weiterer kleiner Steinquader mit einem Kreis darauf.

Betrachten Sie nun die Symbole an der Frontseite des Sockels der Anubisstatue. Hier sind aus vielen weiteren kleinen Steinquadern die Hieroglyphen von Anubis’ Name zusammengesetzt, wie sich durch ein Blick ins Notizbuch feststellen lässt. Mit den beiden zusätzlichen Steinquadern, die Julian noch gefunden hat, lässt sich aber daraus der Name Echnatons in Hieroglyphenschrift bilden.

Dazu schieben Sie zunächst den Steinquader mit dem Kreis in den oberen linken Spalt/Einschub. Julian bekommt dadurch den rechten Quader aus der oberen Reihe in sein Inventar. Benutzen Sie diesen (blanken) Steinquader erneut mit dem linken oberen Einschub und schieben Sie dann den Steinquader mit dem Halbkreis hinterher. Julian erhält den Steinquader mit dem oberen Teil der Feder und schiebt diesen nach. Damit ist die obere Zeile komplett.

Verwenden Sie den blanken Steinquader mit dem unteren linken Einschub, um einen weiteren blanken Steinquader zu erhalten, den Sie nochmals in den unteren linken Einschub einsetzen.

Kombinieren Sie nun den Steinquader mit dem Kreis mit dem unteren linken Einschub, und Sie erhalten den unteren Teil der Feder, den Sie wiederum mit dem unteren linken Einschub benutzen. Das macht die Hieroglyphen Echnatons vollständig, und es folgt eine Zwischensequenz, in der unter anderem die Anubisstatue zur Seite fährt und einen weiteren Durchgang frei gibt.

... und das zweite folgt sogleich

... und das zweite folgt sogleich

Nehmen Sie den Schlüssel, der auf dem Stein liegt, wieder an sich und durchqueren Sie durch den Durchgang.

Kristallraum:

In diesem Raum hat sich nach den Aufzeichnungen Woncieks der Kristall befunden. Durch eine spezielle Konstruktion wurde je nach Tageszeit die Decke geöffnet, damit Sonne hinein schien und den Kristall auflud. Der Mechanismus, der die Decke öffnete und wieder schloss befindet sich in der Mitte des Raumes und besteht aus einer Stunden- und einer Minutenscheibe, also einer antiken Version einer Uhr,  die dem Uhrwerk in der Stadt Achet-Atons nachempfunden worden ist.

Im Notizbuch findet sich hierzu:

“Auf einem Platz vor dem gro0en Aton-Tempel im Tempelbezirk ACHET-ATONS befand sich ein großes, mechanisches Uhrwerk. Dieses unterteilte den Tag in 12 Stunden mit jeweils 12 Minuten, was 10-Minuten-Schritten in unserer Zeitrechnung entspricht. Statt Ziffern kennzeichneten einige Hieroglyphen, die für Gebäude des Tempelbezirks standen, die unterschiedlichen Stunden.”

Nur noch ein Schritt bis in die Freiheit...

Nur noch ein Schritt bis in die Freiheit...

Da der Kristall mittlerweile entfernt wurde, hat diese Uhr jedoch keine Energie mehr, und Julian muss sie selbst auf die richtige Zeit einstellen, damit sich die Decke öffnet.

Lesen Sie im Notizbuch den Eintrag über den Kristallraum:

“Der Raum ist zwölfeckig, mit Hieroglyphen an jeder Wandfläche und einem zentralen, drehbaren (?) Sockel auf welchem sich anscheinend der Kristall befunden hatte. Ein leises, vibrierendes Summen durchdringt den ganzen Raum, und der Raum scheint von selbst zu leuchten. Der Sockel, auf dem sich der Kristall befand, ist aus einem metallischen Material.

An der Decke sind Kratzspuren zu erkennen, vielleicht von einer Klappe die ab und an öffnet, womöglich damit der Kristall Sonnenlicht und damit Energie tanken kann. Dies entnehme ich einer Inschrift, die ich an der Decke gefunden habe: AN JEDEM MORGEN DURCHFLUTET DIE GÖTTLICHE KRAFT DEN RAUM AUF GLEICHE WEISE, WENN DIE STUNDE IM HOF DES ERSTEN SONNENLICHTS, DIE MINUTE IM HOF DES LETZTEN SONNENSTRAHLS VERWEILT.

Was genau mit ‚Hof des ersten Sonnenlichts’ gemeint ist, konnte ich nicht herausfinden. Allerdings kann man ‚Hof’ auch mit ‚Gebäude’ oder einfach ‚Haus’ übersetzen. Ich denke außerdem, dass das ‚erste Sonnenlicht’ die Morgensonne ist.

Der Mechanismus, der die Klappe öffnet, ist wahrscheinlich ein riesiges Uhrwerk, angetrieben von der Energie des Kristalls. Die Technik dahinter mag der ‚Uhr der Sonne’ auf einem Platz vor dem großen Aton-Tempel in Achet-Aton ähneln.”

Die richtige Uhrzeit ist also, wenn die Stundenscheibe auf dem Gebäude des ersten Sonnenlichts steht, und die Minutenscheibe auf dem Gebäude des letzten Sonnenlichts.

Schauen Sie nochmals ins Notizbuch, und zwar auf die Karte Achet-Atons. Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter. Das Gebäude, das also als letztes von der Sonne bestrahlt wird, ist der Palast. Und das Gebäude, das als erstes vom Sonnenlicht getroffen wird, ist der große Aton-Tempel. Ein paar Seiten später finden sich auch die Hieroglyphen, die diesen Gebäuden zugeordnet worden sind: Das Auge für den Palast und die Sonnenscheibe für den großen Aton-Tempel.

... und es ist geschafft

... und es ist geschafft

Die Minutenscheibe muss also auf das Auge und die Minutenscheibe auf die Sonnenscheibe gestellt werden.

Betrachten Sie die Statue links und im Anschluss das Armband. Darin befindet sich ein kleines Loch, das wie ein Schlüsselloch aussieht.

Benutzen Sie den Schlüssel mit dem Armband, um den Stab zu erhalten. Verwenden Sie den Stab mit dem Loch in der unteren Stundenscheibe und stellen Sie sie auf die Sonnenscheibe. Stellen Sie die Minutenscheibe auf das Auge, und eine Öffnung in der Decke erscheint.

Nehmen Sie den Stab wieder an sich und kombinieren sie ihn mit dem Seil, das Sie dann nach oben werfen. Benutzen Sie es, um daran hochzuklettern.

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